Passwort? Überall 123456 ist doch sicher genug! (Teil 1)

27. April 2010

Willkommen zum ersten Teil meines Artikels. Im Ernst, ich heiße dich wirklich willkommen! Ich käme nie auf die Idee, diese Floskel einfach nur als stumpfe Einleitung meines Artikels zu verwenden.

Jedenfalls möchte ich dir mit der neuen Kategorie “Sicherheit” auf kweb-blog ein bisschen was zur Thematik “Sicherheit im Internetz” erzählen.

Als aller Erstes: Wer das Internet nutzt, wird sich zwangsläufig bei dem ein oder anderen Internetdienst (E-Mail, Forum, etc.) anmelden wollen. Um sich irgendwo anzumelden, muss man sich meistens einen Namen aussuchen und ein Passwort.
Hier gibt es allerdings einige Dinge, die man beachten sollte, will man nicht, dass sein Account plötzlich von jemand Unbekanntem übernommen wird. In den nächsten Punkten zeige ich dir, was du alles bei Passwörtern beachten solltest, selbst, wenn es zu Lasten des Komforts geht.

1. Sicheres Passwort verwenden
Ein sicheres Passwort hat folgende Eigenschaften: Es besteht aus einer großen Anzahl an Buchstaben, Zahlen und eventuell Sonderzeichen. Zudem sollten die verschiedenen Zeichen nicht in irgendeiner Weise zusammenhängen – oder ein Wort ergeben. qwertz oder 123456 sind also als Schlüssel eher ungeeignet, da diese oft benutzt und damit bekannt sind.
Etwas wie DdseBmggB! kommt einem sicheren Passwort schon näher, nur wie soll ich mir so etwas merken? Da gibt es einen Trick. Du denkst dir einfach einen Satz aus und merkst dir diesen, wie z.B.:

Da draußen steht ein Baum mit ganz grünen Blättern!

Fällt dir was auf? Der Anfangsbuchstabe eines jeden Wortes bildet jeweils ein Zeichen des oben genannten Passwortes. So bekommst du ganz leicht Zeichenketten, die nur du dir leicht merken kannst, jeder Andere aber nicht.

Was du bei einem Passwort noch so beachten musst und was du alles mit Passwörtern anstellen kannst, erfährst du im zweiten Teil des Artikels.

Wikipedia – online Enzyklopädie offline nutzen

13. April 2010

Jaja, ich weiß, Wikipedia ist als Informationsquelle äußerst umstritten. Man sollte Informationen lieber zur Sicherheit durch eine weitere Quelle bestätigen lassen und vor allem nicht alles glauben, was man liest. Trotzdem ist das Lexikon durch seine Aktualität und kostenloser Verfügbarkeit äußerst beliebt.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie man die Wissensdatenbank auch ohne vorhandene Internetverbindung komfortabel nutzen kann. Immerhin ist nicht jeder rund um die Uhr an jeder Stelle mit dem World Wide Web verbunden. Also, was brauchst du dafür?

Alle Artikel aus Wikipedia. Natürlich kannst du jeden einzelnen Artikel mit deinem Webbrowser manuell abspeichern, aber das würde etwas dauern. Immerhin wurden bereits knapp über eine Millionen Einträge allein in Deutsch verfasst.
Glücklicher Weise bietet Wikipedia selbst Datenbankbackups bzw. so genannte “Dumps” an. Diese Dumps können mehrere Gigabyte groß sein und beinhalten alle Artikel in Textform. Das heißt, es gibt weder Bilder, noch sonstige multimediale Inhalte. Wo bekommst du sie her?
Auf dumps.wikimedia.org/dewiki/latest/ sind alle aktuellen deutschen Sicherungen gelistet. Du brauchst allerdings nur eine dieser Dateien, nämlich die “dewiki-latest-pages-articles.xml.bz2” (zum Zeitpunkt dieses Artikels war diese etwa 1,7GB groß).
Ich empfehle dir, sie bereits jetzt herunterzuladen, während du meinen Beitrag liest, da dies eh einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Zudem solltest du zum Herunterladen einen Downloadmanager wie Free Download Manager benutzen. Dieser kann die Downloadgeschwindigkeit erhöhen und vor allem abgebrochene Downloads fortsetzen.

Als nächstes benötigst du noch einen speziellen Reader, welcher diese Datenbank überhaupt auslesen kann. Word oder Notepad funktionieren hier leider nicht ;)
WikiTaxi, eine etwa 4MB kleine Freeware, ist meiner Meinung nach “dat Beste wo gibt!” Einfach herunterladen, entpacken und fertig.

WikiTaxi Importer Wenn du alles heruntergeladen hast, kann es ja weitergehen. Starte das Programm “WikiTaxi_Importer.exe”, klicke auf “Browse…” und wähle die heruntergeladene Wikipedia Datenbank.
Jetzt kann folgendes passieren. Entweder wird der Pfad zur Datei nun in dem Textfeld rechts neben dem Button angezeigt – oder nicht. Ist Letzteres der Fall, besitzt du wahrscheinlich Windows Vista oder Windows 7. Ich musste selbst etwas “rumwursteln”, bis ich herausgefunden habe, wieso nichts eingetragen wird. Die Lösung des Problems ist aber durchaus simpel. 
Windows Kompatibilitätsmodus Starte den Importer einfach im Windows XP Kompatibilitätsmodus. Diesen kannst du erzwingen, indem du ihn in den Dateieigenschaften wählst (Rechtsklick auf das Programmicon > Eigenschaften > Kompatibilität). Leider kann das Programm durch diesen Modus nur noch auf eine begrenzte Menge deines Arbeitsspeichers zugreifen, was gewisse Leistungseinbußen mit sich bringt.

Mit dem zweiten “Browse…” wählst du nun die Zieldatei aus. Zieldatei…? Was für eine Zieldatei? Ich habe doch bereits die Sicherungen mit allen Artikeln!
Nun, das eigentliche Programm WikiTaxi kann mit der heruntergeladenen Datei überhaupt nichts anfangen. Sie muss zuerst in das spezielle “Taxi-Format” umgewandelt werden. Dazu dient der Importer.

Hast du nun Quell- und Zieldatei angegeben, kannst du die Konvertierung mit einem Klick auf den Button “Import Now” starten. Bitte achte aber darauf, dass du genug freien Festplattenspeicherplatz zu Verfügung hast. Die Ausgabedatei war bei mir etwa 1,1GB größer als das Original.
Der nun gestartete Vorgang kann je nach Computerleistung, und vor allem verfügbarem Arbeitsspeicher, lange dauern. Bei mir hat es etwa 37 Minuten gedauert. In der Zeit kannst du sinnvolle Dinge tun, oder, wie ich, dem Programm unter “Inserting page:” zuschauen, welche exotischen Artikel es  gerade bearbeitet. So erfährt man auch ganz interessante Informationen über zum Beispiel den Mops-Orden

WikiTaxi öffnen Sobald die Konvertierung abgeschlossen ist, hast du es fast geschafft. Du musst nur noch das Hauptprogramm WikiTaxi.exe starten,  auf das "file” von “… click here to open an existing database file or folder” klicken und die entsprechende Datei auswählen. Falls erforderlich, musst du auch hier das Programm im Kompatibilitätsmodus starten.
Danach steht dir ein vollwertiges Wikipedia auch ohne Internetverbindung zu Verfügung!

Auf der Seite Wikipedia:Unterwegs kannst du dir weitere Möglichkeiten anschauen, wie du das Lexikon portabel nutzen kannst. Sogar für manche Mobiltelefone gibt es entsprechende Software.

Ich persönliche habe WikiTaxi auf meinem EeePC 901 installiert, allerdings bis jetzt nur 2-3 mal genutzt. Aber man weiß ja nie, wann man gerade welche Information braucht.

kweb-online v3 kommt!

10. April 2010

Und wieder eine News, die für dich zu 99,9% irrelevant sein mag.
Trotzdem möchte ich diesen Blog nutzen, um die Rückkehr meiner Projekte anzukündigen.

kweb-online Logo neu

Früher unter kweb-online.com erreichbar, wurde mein aller erstes Projekt gut besucht. Irgendwann war dann mein Hoster plötzlich verschwunden, samt Daten und Domain. Kaum jemand fand mehr hierher. Naja, genug davon… immerhin ist dieser Vorfall ja auch schon gut knapp 3 Jahre her und kweb-online liegt inzwischen ungepflegt auf einem funpic.de Server.

Da ich damals keine wirkliche Lust hatte, fast noch einmal von vorne anzufangen, entschloss ich mich, etwas anderes zu versuchen – “Zocken”.

Alaplayasfantasytennis Fantasy Tennis, ein “kostenloses” (Anführungszeichen bewusst gesetzt) Tennis MMOG, zog mich knapp über 2 Jahre lang in seinen Bann. Ich erstellte eine eigenen Clan-Homepage (phoenix.eknim.de), basierend auf phpBB, diverse Programme und Guides. Weitere Informationen kannst du im oben genannten Link finden. Naja, Tennis ist Tennis und es wurde mit der Zeit langweilig, zumal der Publisher das Spiel immer mehr cash-abhängig machte. Mittlerweile hat man kaum mehr Chance, ein ordentliches Match zu gewinnen, sofern man nicht bereit ist, mehrere €uronen in das Spiel zu investieren. Zusammen mit anderen, nicht minderschweren Gründen, entschloss ich mich, mich von dem Spiel zu verabschieden.

Jetzt sind meine Ressourcen wieder frei und ich werde mich demnächst wieder um kweb-online und meinen Blog kümmern. Ein neuer Designprototyp steht bereits *klick*.

“Mehr” Inhalt in nächster Zeit

06. April 2010

Sehr viele Serverprobleme und die extrem aufdringliche Layer-Werbung haben mich dazu gebracht, meine Projektseiten auf einen anderen Server zu verlagern.
bplaced.net ist nun neue Herberge von kweb-blog und kweb-online, wobei letzeres noch nicht ganz eingerichtet ist.

Werbefreiheit und hoffentlich auch weniger Downtimes sollen in Zukunft die Qualität des Blogs wieder erhöhen. Natürlich werde ich auch neue Inhalte bringen und mein online Softwarearchiv aufstocken. Der letze Blogeintrag ist ja schon etwas älter *hust*

windowslivewriter

Zusätzlich werde ich mich nun am Windows Live Writer versuchen, anstatt über die WordPress Oberfläche zu bloggen. Die eingebaute Rechtschreibprüfung wird mir bestimmt gut tun.

7-Zip – Angepasste und optisch ansprechende SFX Archive erstellen

11. August 2009

Der Vorteil, große und viele Daten in einem Archiv komprimiert abzuspeichern, liegt auf der Hand. Gerade im Internet möchte man keine Stunden opfern und jede Datei einer Software (oder ein ganzes Bilderalbum) einzeln und mit voller Dateigröße herunterzuladen.
Deswegen gibt es verschiedene Programme wie zum Beispiel 7-Zip oder WinRAR, die es dem Nutzer ermöglichen, ihre ganzen Daten in eine Datei zu packen. Diese Datei benötigt oftmals nur einen Bruchteil des Speicherplatzes, kann aber auch nur mit einem entsprechenden Programm wieder entpackt werden.
Das heißt, jeder, der so ein Programm nicht besitzt, kann mit einer “archiv.rar” oder “programm.7z” nichts anfangen.

Hier kommem SFX-Archive, also selbstentpackende Archive, ins Spiel. Diese liefern den Entpacker quasi mit. Die Ausgabedatei wird dadurch eine normale Anwendung, die ohne Zusatzprogramme gestartet werden kann.

Wählt man bei 7-Zip die entsprechende Option, sieht das Ergebnis in etwa so aus:
Normales 7-Zip SFX-Archiv

Dieses Archiv erfüllt seinen Zweck, sieht aber nicht gerade schön aus und das Dateiicon wirkt auch etwas altbacken. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du die Optik dieses Fensters nach deinen Wünschen anpassen kannst. Weiterlesen »

Jeden Tag eine kostenlose Vollversion

31. Juli 2009

Giveaway of the Day heißt die Seite, die ich dir heute empfehlen möchte. Hier kannst du dir jeden Tag eine, normalerweise kostenpflichtige, Vollversion umsonst herunterladen.  Teilweise sind es nur kleinere Firmen, die ihre Tools zum Download anbieten, aber manchmal sind auch echte Knaller dabei wie zum Beispiel Paragon Drive Backup 9.0 Professional oder AWicons Pro.

Giveaway Logo
Es lohnt sich einmal pro Tag vorbeizuschauen, denn immerhin gibt es hier auch qualitativ hochwertige Software für lau.

Leider kann man jedes “Giveaway” nur für genau 24 Stunden herunterladen. Danach ist es nicht mehr verfügbar.

Switcher – Exposé für Vista und Seven

27. Juli 2009

Vielleicht kennst du ja folgende Situation: Du möchtest zum Beispiel an deiner eigenen Homepage basteln und sie optisch auf Vordermann bringen. Das bedeutet, du brauchst ein Programm zur Bildbearbeitung, einen Texteditor für die html/php-Dateien, ein FTP Clienten zum hochladen und und und…

Schnell sieht der Desktop extrem unübersichtlich aus und man muss sich durch den Fensterwald klicken damit man seine gewünschte Anwendung wieder im Vordergrund hat.

Ja ich weiß, ich bin nicht auf das obige Beispiel eingegangen, als ich den Screenshot gemacht habe...

Natürlich gibt es seit Vista das tolle Flip3D, welches dir die nötige Übersicht bringen soll, doch in meinen Augen ist dieses Feature mehr optische Spielerei als nützlich.

Deswegen möchte dir folgendes Programm ans Herz legen, welches allerdings Windows Aero vorraussetzt:

Switcher for Vista

Dieses Tool platziert dir auf Knopfdruck alle Fenster übersichtlich nebeneinander, sodass du mit nur einem Klick direkt am Ziel bist. Außerdem praktisch: Offene Fenster lassen sich durch Tastatureingaben filtern und mit nur einem Klick auf der mittleren Maustaste schließen.

Desktop aufgeräumt mit Switcher

Meiner Meinung nach, ist Switcher eine super Ergänzung zu jedem Vista oder 7 Betriebssystem!

Eine Sache muss ich allerdings noch loswerden. Diese “Erfindung” ist nicht neu. Apple hatte schon früher ein nahezu identisches Feature namens Exposé in seinen Betriebssystemen integriert :)

Windows 7 – “Computer” anstatt “Bibliotheken” anzeigen

03. Juli 2009

Lang’ ist es her, dass ich mal wieder einen Blog-Eintrag verfasst habe, aber mit Beginn der Ferien sollte es wieder öfter was zu lesen geben.

Windows 7 Superbar mit ExplorerSeit knapp 2 Monaten arbeite ich nun aktiv mit Windows 7 RC und bin eigentlich ganz glücklich damit. Die Superbar, also die überarbeitete Taskleiste ist auch ganz nett, auch wenn ich sie, im Gegensatz zu vielen Computermagazinen, nicht für eine so große Revolution halte.

Eine Sache an ihr hat mich allerdings besonders gestört. Ähnlich wie bei der Schnellstartleiste kann man alle möglichen Programme und Ordner ablegen. Naja, nicht ganz…
Jedes Mal, wenn ich versucht habe das Computericon (früher Arbeitsplatz) in die Taskleiste zu ziehen, erschien zwar brav ein Icon, allerdings öffnete dieses beim Klick immer die neuen Bibliotheken.

Nach einiger Recherche habe ich eine Lösung gefunden:

Klicke dazu mit der rechten Maustaste auf das Ordnersymbol und dann auf “Windows-Explorer”, so wie es auch auf dem Screenshot oberhalb dieses Textes dargestellt ist. Wähle danach “Eigenschaften” und ersetze das, was in “Ziel” steht mit folgendem Text:

%windir%\explorer.exe /e,::{20d04fe0-3aea-1069-a2d8-08002b30309d}

Nach Bestätigung mit “OK” sollte nun jedesmal der Ort “Computer” auftauchen, wenn du auf das Symbol in der Superbar klickst.

Kostenlose “Domain-Weltkarte” für alle Blogger

21. März 2009

Ich glaube diese Aktion hat sich schon in vielen Blogs rumgesprochen. United-Domains.de verschenkt kostenlos eine 120cm x 60cm große Weltkarte an alle Blogger, die einen Beitrag zu dieser Aktion verfassen.

Bis zum 31. März 2009 hast du auch die Gelegenheit soeine Karte zu ergattern:

United-Domains Karte

Weitere Informationen findest du hier!

Chatten ja – Werbung nein!

15. Dezember 2008

Programme, mit denen man live mit anderen Leuten chatten kann, sind heutzutage kaum mehr wegzudenken. Sie sind neben E-Mails eines der besten Wege im Internet zu kommunizieren. Obendrein sind sie kostenlos und für jedermann erhältlich. Doch das hat seinen Preis – die Werbung.
Der Windows Live Messenger und ICQ 6 sind beide mit Werbung, in Form von Textlinks und Bannern, verseucht. Das muss nicht sein!

In diesem Artikel möchte ich dir zwei Möglichkeiten zeigen werbefrei zu chatten.

Methode 1: Werbung aus dem Messenger "herauspatchen":
ICQ mit und ohne WerbungDie beiden Tools Mess Patch (für Windows Live Messenger) und ICQ Banner Remover (für ICQ) helfen dir dabei. Lade den jeweiligen Patch für dein Programm herunter und starte es. Folge den Anweisungen und denke bitte daran deinen Messenger vorher zu beenden. Nach dem hoffentlich erfolgreichen Patch sollte dein Messenger ganz normal ohne Banner oder Ähnlichem zu sehen sein.

Der einzige Nachteil ist, dass du wahrscheinlich nach jedem Update, also jeder neuen Programmversion, den Vorgang wiederholen musst.

Methode 2: Alternative (Multi-) Messenger verwenden:

Trillian, Digsby, Miranda IM

Mittlerweile gibt es einige kostenlose Chat-Programme, die mit den Protokollen der bekanntesten Anbieter zurecht kommen.
Da wären zum Beispiel Trillian, Miranda IM oder auch Digsby. Zum Teil können diese Tools sogar mehr als das Original und lassen sich zudem individualisieren.

Ich benutze auch lieber den "Ersatz" Miranda, da ich ihn so einstellen kann, wie ich es will. Ohne überflüssigen Kram, aber dafür sehr ressourcensparend und schnell. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Messenger, im Gegensatz zu den beiden anderen, eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt.